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Clickertraining für Hunde |
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Die meisten
Verhaltensprobleme bei Hunden entstehen durch Angst, Unsicherheit und Stress. Verhaltensauffällige
Hunde lernen am besten mit positiver Verstärkung, da bei dieser Methode in
entspannter Atmosphäre angst- und stressfrei alternatives Verhalten aufgebaut
wird. Positive Verstärkung bedeutet, erwünschtes Verhalten zu belohnen.
Unerwünschtes Verhalten wird ignoriert oder durch angemessenes und
schmerzfreies Management kontrolliert.
Genaues
Belohnen erfordert ein gutes Timing. Der Hund verknüpft die Belohnung mit dem
Verhalten, das er in der Sekunde zeigt, in der er die Belohnung erhält.
Aus
diesem Grund verwenden wir den Clicker als Marker.
Zu Beginn des Trainings
lernt der Hund, dass es Futter gibt, wenn er das Clickgeräusch hört. Damit
bekommt das Geräusch die Bedeutung: „Du wirst eine Belohnung bekommen.“ Im
folgenden Training markieren wir mit dem Clicker den Moment, in dem der Hund
das erwünschte Verhalten anbietet, und belohnen ihn anschließend mit Futter. So
lässt sich in kleinen Schritten Verhalten formen und anstelle des
Problemverhaltens entspanntes, alternatives Verhalten aufbauen.
In der
Hundeschule „Sicher auf 4 Pfoten“ arbeiten wir sowohl in der
Grunderziehung als auch im Hundesport ausschließlich mit positiver Verstärkung,
weil Hunde in jeder Situation angst- und stressfrei am besten lernen. Mit
Clickertraining lernen Hunde auch komplexe Aufgaben wie Apportieren, Tricks aus
dem Dog Dance und das Suchen verlorener Gegenstände. Weil sie sich die Belohnung
durch Denkarbeit verdienen müssen, ist Clickertraining eine hervorragende
Möglichkeit, den Hund geistig zu beschäftigen. Zum Wohlbefinden und zur
artgerechten Haltung von Hunden ist neben körperlicher Auslastung auch mentales
Training notwendig.
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